Inbound Marketing:
Die richtige Strategie entwickeln

Inbound Marketing: Was ist das eigentlich?

Die Inbound Marketing Definition ist im Grunde so zu verstehen, dass es darum geht, vom Kunden gefunden zu werden, im Gegensatz zum Outbound Marketing, wo dieser aktiv kontaktiert wird. Inbound Marketing bedient sich neben Content-Marketing-Methoden auch Maßnahmen zur Kundengewinnung sowie Kundenbindung.

Die richtige Inbound Marketing Strategie

Folgende Life Hacks helfen, die perfekte Inbound Marketing Strategie zu entwickeln.

1. Eine Zielgruppe definieren: Buyer Personas

Die Inbound Marketing Definition beinhaltet den Bezug zur passenden Zielgruppe. Wenn man diese noch treffender präzisieren will, helfen so genannte Buyer-Personas. Dabei sollte man sich zunächst folgende Fragen stellen:

  • Was ist der Job der Buyer Persona? Was macht die Persona aus?
  • Dazu gehört: Geschlecht, Alter, Beziehungsstatus, Wohnort, Familie der BP
  • Was sind die wichtigsten Projekte der BP und wie ist ihre Einstellung zum Job?
  • Beruflicher Hintergrund: Ausbildung, Position, Arbeitserfahrung
  • Welche beruflichen Ziele verfolgt die Persona?
  • Hates und Likes: Was mag die Persona und was widerstrebt der ihr, wovon fühlt sie sich im beruflichen Alltag gestört?
  • Ängste: Welche beruflichen Befürchtungen prägen das Arbeitsleben der BP?
  • Herausforderungen: Was sind generelle Herausforderungen?
  • Medienverhalten: Welche Medien konsumiert die Persona, wo informiert sie sich?
  • Interessen und Hobbies: Diese Informationen sollten das Bild der BP abrunden

Anschließend gilt es, eine Art Steckbrief zu erstellen, aus dem hervorgeht, wer die Buyer Persona ist. Dieses Verfahren ermöglicht Unternehmen, ihr Content Marketing zu optimieren. Denn die idealen Käufer schenken Ihren Inhalten nur dann Aufmerksamkeit, wenn diese für sie von persönlichem Interesse und Relevanz sind.

2. Eine geeignete Content Strategie entwickeln

Nun ist es an der Zeit, eine konkrete Content Strategie zu entwickeln. Dabei sollten folgende Aspekte berücksichtigt werden:

  • Auf welche Content-Elemente soll gesetzt werden?
  • Welche Kanäle sollen bespielt werden?
  • In welcher Reihenfolge und Frequenz sollen die Beiträge veröffentlicht werden?
  • Wer macht was wann?

3. Wie man den Content auf die Buyers Journey abstimmt

Im Rahmen einer Kaufentscheidung begibt sich die Buyer Persona auf eine Reise. Diese wird in mehreren Etappen zusammengefasst, für die unterschiedlicher Content benötigt wird.

  • Awareness Stage: „Was ist mit mir los?“
    Der Nutzer wird sich eines Problems bewusst oder erkennt die Symptome. Er braucht dringend mehr Informationen.
    Geeigneter Content: Studien, White Paper, redaktionell erstellter Content, E-Books
    Wichtig: Das Produkt sollte hier nicht zu dominant erscheinen.
  • Consideration Stage: „Aha!“
    Der Nutzer hat das Problem identifiziert und sucht nach einer konkreten Lösung. Hierbei braucht er viel spezifischeren Content als in der ersten Phase.
    Geeigneter Content: Videos, Podcasts, Education Content, Expert Guides
  • Decision Stage: „Ich habe mich entschieden.“
    Der Nutzer hat genug recherchiert und kennt nun die Lösung für sein Problem. Er entscheidet sich zum Kauf.
    Geeigneter Content: Case Studies, Free Trials, Produktvergleiche, Produktspezifikationen, Händlerverzeichnisse
    Merke: Erst an dieser Stelle rückt das eigene Produkt in den Mittelpunkt

4. Qualitativ hochwertigen Content einstellen

Nur Content mit einem gewissen Mehrwert für den User schafft es, dauerhaft relevant zu bleiben. Sei es Unterhaltsamkeit, Anleitungen, weiterführende Informationen oder Life Hacks. Ein Unternehmen sollte Content, angepasst an die Needs und Bedürfnisse der User/Buyer bieten und erst in zweiter Linie ein Produkt anpreisen. Mehr zum guten Content finden Sie hier.

5. Vorteile von Multi Channel Promotion und Content Seeding

Durch regelmäßige Veröffentlichungen auf Owned-Media (z. B. in Blogtexten) und Earned-Media-Kanälen (z. B. in geteilte Social-Media-Beiträge) können Unternehmen langfristig ihre organische Reichweite aufbauen. Für kurzfristige Reichweiten-Gewinne eigenen sich Paid-Media-Maßnahmen, z. B. Promoted Posts auf Facebook oder Instagram).

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6. SMART-Ziel-Ansatz im Inbound Marketing

Der so genannte SMART Ansatz ist ein Goal-Setting-Template, das ermöglicht, neben den Jahreszielen auch Quartalsziele, monatliche Ziele oder Tagesziele festzustecken. Diese sollten in jedem Fall realistisch und messbar sein.

  • Spezifisch – Reale Ziele setzen und schwammige Aussagen wie „Ich will mehr Besucher“ vermeiden.
  • Messbar – Das Ziel sollte trackbar sein
  • Ausführbar – das Ziel sollte herausfordernd aber erreichbar angelegt sein
  • Realistisch – Man sollte gut einschätzen, wozu ein Team fähig ist
  • Terminiert –Deadlines setzen und einhalten

7. Kanäle passend zu Content und Buyer Persona auswählen

So wie die Buyer Personas ist auch deren Medienverhalten individuell und differenziert. Der Content sollte darauf abgestimmt sein. Zum Beispiel:

Instagram – wird immer wichtiger, visuelle Reize, Ästhetik, gut für Kampagnen, die auf Optik ausgelegt sind
Facebook – Erwachsene, eher konservativ, geeignet für Video-Content, Blogartikel oder Veranstaltungen
LinkedIn – Plattform für Professionals

8. Welche Informationen befinden sich auf der Landing Page?

Auf der Landing Page des Produktes sollten folgende Informationen zu finden sein:

  • Was wird angeboten?
  • Welche Vorteile bringt das Angebot?
  • Warum ist das Angebot für den User relevant?
  • Wie kommt der User an das Angebot?

9. Auswerten: Relevante Daten erheben und auswerten

Jetzt ist es Zeit, die Früchte der Arbeit zu ernten. Oder eben nicht. Zur Auswertung und Analyse der Daten gehört:

  • Wer hat den Beitrag gesehen? Wie oft wurde er geliked, kommentiert?
  • Wie oft wurde ein Video angeklickt und wie lange wurde zugeschaut?
  • Wie oft wurde eine E-Mail angeklickt und geöffnet?
  • Welche Altersgruppe, welches Geschlecht, welche geografische Region interagiert am meisten mit meinen Inhalten?

10. Lasset die Optimierungsphase beginnen

Nach Auswertung der Performance Analyse folgt die Optimierung. Wie könnte man die Ergebnisse noch verbessern? Was würde die Klickzahlen in die Höhe treiben? Bilder müssen ausprobiert, SEO-Kriterien angepasst und Gestaltungsmöglichkeiten überprüft werden. Einzelne Content Pieces sollten nie als abgeschlossene Werke angesehen werden, sondern eher die Erkenntnisse aus der Analyse zu stetigen Verbesserung benutzt werden.
Auch wichtig: Reposting! Bestehende Inhalte wie Fun-Facts, Tipps oder Blogposts können im Abstand von einigen Wochen neu promotet und für Social Media genutzt werden.

Z U R Ü C K   Z U R   Ü B E R S I C H T

Fotos: index GmbH, Koroll

Sascha Neter

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