Video Content Marketing – auch für
Employer Branding
und das Recruting

Video Content wird im Marketing, aber auch für Employer Branding und das Recruting insgesamt immer wichtiger. Vimeo und YouTube als reine Video Content Plattformen sind nach wie vor sehr erfolgreich. Doch mittlerweile haben auch kleinere Blogs, Websites und Unternehmen angefangen, den Trend für sich zu nutzen. Die Klickzahlen sprechen für sich: Studien besagen, dass der Anteil der Webnutzer, die Videos konsumieren, innerhalb der letzten vier Jahre von knapp 60 Prozent auf fast 80 Prozent angestiegen ist. Selbst wenn das Wort Video nur in einem Mailing-Betreff steht, erhöhen sich die Öffnungsraten Umfragen zufolge um fast zwanzig Prozent.

Aktuell besteht bereits mehr als die Hälfte des mobilen Internetkonsums aus Video Content. Die Verweildauer auf diesen Websites, die Video Content Marketing betreiben, erhöht sich auf um durchschnittlich 20 Prozent gegenüber rein textbasierten Blogs und Webseiten.

Welche Vorteile bietet Video Content dem Nutzer?

Zum einen dient Video Content natürlich oft der Information und Weiterbildung, wie bei Webinaren oder sogenannten How-to Clips. Videos können aber auch inspirieren, wie es bei ansprechend gestalteten Imagefilmen oft der Fall ist.
Auch als Akquise-Maßnahme, zum Bewerben eines Produktes kann B2B Video Content genutzt werden. Videos können aber auch komplexe Zusammenhänge einfach erklären oder einen Unterhaltungs-Faktor bieten, wie zum Beispiel im Rahmen eines Video-Tagebuchs (Vlog).
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Warum ist Video Content Marketing so wichtig?

Die Aufmerksamkeitsspanne von Usern oder Käufern bzw. Medienkonsumenten wird immer geringer. Vielen Menschen fehlt beispielsweise die Zeit, Bücher zu lesen. Auch im Internet sinkt die Bereitschaft, sich mit ausführlichen, langen Texten zu beschäftigen. Artikel werden kurz und knackig konsumiert. Noch besser wirken da visuelle Reize. Auch Social Media Video Content setzt sich mehr und mehr durch. Durch das Aufkommen der „Storys“ bei Instagram, Facebook & Co., die durch die schnelle Abspielbarkeit wie kleine Storyboards wirken, ist man gewöhnt eher kurzweilige Fast Entertainment Formate zu surfen.
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Exkurs: Storytelling ist ein absoluter Content Dauerbrenner

Wie die Übersetzung des Begriffs, der zum Business Vokabular im Marketing gehört, schon vermuten lässt, geht es darum, eine Geschichte zu erzählen. Dies passiert oft mit Hilfe von Metaphern, Analogien oder Wortspielen. Beim Social Media Video Content geht es zum Beispiel oft darum, dass der Nutzer durch die Geschichte eine Information unterbewusst aufnimmt und sich emotional mit der Geschichte identifizieren kann.
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Was es mit dem Fine-Modell auf sich hat: Die vier Content Typologien

Es gibt vier Kategorien von Content, die sich über die Jahre im Marketing herauskristallisiert haben. Diese kann man sich mit einer Eselsbrücke gut merken. Das englische Wort „Fine“ für super, gut.

  • Follow Content: zielgruppenorientierte Abonnements, Facebook, Instagram, Newsletter, LinkedIN, Xing
  • Inbound Content
  • Nurturing Content: speziell ausgerichteter und produzierter Fachcontent
  • Enabling Content: Emotionen wecken, Vertrauen schaffen

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Wie erstelle ich guten Video Content: eine Anleitung

1. Die richtige Länge

Werbespots sind meistens sehr kurz, um mehr Neugier zu wecken. Im Marketing darf es schon etwas länger sein, etwa zwischen 30 Sekunden und einer Minute. Alles darüber gilt als zu lang.

2. Der Nutzer sollte unterhalten werden

Unterhaltung ist, wenn der Nutzer bzw. Konsument des Videos entweder, gespannt, überrascht, amüsiert oder emotional bewegt ist. Das haben Untersuchungen im Marketing ergeben. Auch Inhalte, die zum Mitdenken anregen, wie Rätsel oder intellektuell herausfordernde Aufgaben funktionieren gut. Es sollte sich aber, egal bei welcher Art der „geistigen Anregung“ immer um ein mittleres Niveau handeln und nicht überfordernd wirken.

3. Einen Mehrwert schaffen

Über How-To-Tutorials bis hin zu „…for Dummies soll im Video Content Marketing und auch im SEO Content Marketing last but not least natürlich ein Mehrwert geschaffen werden. Es sollten relevante Informationen über oder zu dem Produkt oder der Marke, um die es geht, geboten werden. Diese sollten klar, sachlich und authentisch vermittelt werden.

4. Die richtige Video Content Marketing Strategie für alle Fälle

Nicht jede Art von Content muss jederzeit gepostet werden. So genannter Help-Content, zum Beispiel Tutorials, sollte nur einmalig (oder immer wenn das Problem auftritt) gepostet werden und dem User bei spezifischen Problemen weiterhelfen oder wichtige Informationen an die Hand geben. Der Content sollte jedoch immer verfügbar sein. Hub-Content dagegen, sollte in regelmäßigen Abständen, zum Beispiel wöchentlich im Monat, erstellt werden, um die Zielgruppe zu binden. Zum Beispiel sind Blogs, Vlogs oder „Mags“ Cotent Hubs, auf denen der gesamte Content zusammenläuft. Dieser Content bildet die Basis der Strategie. Den Schluss bildet so genannter „Hero Content“. Dabei handelt es sich um aufwendig produzierte Inhalte wie Werbespots oder Imagefilme. Diese werden selten geluncht und sollen Aufmerksamkeit und Reichweite für eine Marke oder ein Produkt generieren.
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Hero-Hub-Hygiene-Modell

Gibt es suchmaschinenoptimierte Videos? SEO Video Content

Man kann auch Videos für Suchmaschinen optimieren. Im Titel des Videos und auch in der Beschreibung des Videos können die Keywords, auf die das Video ranken soll, eingebaut werden. Nach der üblichen Keyword Recherche, zum Beispiel mit Google Ads, bietet es sich an, die Worte mit dem höchsten Suchvolumen in die Meta Description des Video Contents einzubauen. Natürlich nur, wenn das Video auch hält, was es verspricht.
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Die neuesten Video Content Trends

Beim Erstellen von Video Content Trends kommt es immer auf die Zielgruppe an. Wenn ein Unternehmen Nahbarkeit suggerieren und Interaktivität fördern will, zum Beispiel auf Instagram, eignet sich ein AMA-Video. Ask me Anythink beantwortet Nutzerfragen möglichst witzig und originell. Die konventionelle Variante davon ist ein Q&A Video, das sind die klassischen Fragen und Antworten, die auf keiner Website fehlen dürfen, jedoch hier als Video Content aufbereitet. Youtube Video Content ist eine weitere Möglichkeit, das Social Media Angebot eines Unternehmens aufzustocken, denn immer mehr Internetnutzer nutzen Youtube als erste Anlaufstelle bei der Suche nach Inhalten.

Ein weiterer Trend sind die so genannten Mobile First Videos. Diese sind entweder im klassischen (Instagram) Story Format, also Hochkant oder zumindest für das mobile Endgerät optimiert, da viele User Videos nur noch auf ihrem Handy schauen. Hier sollte unbedingt auf kurze Lade- und Laufzeiten geachtet werden.
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Fotos: index GmbH, Koroll

Sascha Neter

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