Personalstrategie

Die Entwicklung einer erfolgreichen Personalstrategie

Ohne eine erfolgreiche Personalstrategie ist eine erfolgreiche Unternehmensführung heute kaum mehr möglich. Neue Technologien werden angewendet, neue Märkte erschlossen, Produkte und Dienstleistungen den veränderten Bedürfnissen angepasst. Das wirkt sich auch auf die Anforderungen an das Personal aus: Flexible, dynamische Arbeitskräfte werden benötigt. Der Wettbewerb unter den Unternehmen nimmt zu. Um bestehen zu können, werden junge, talentierte Arbeitskräfte mit guter Ausbildung und einem umfangreichen Potenzial gesucht. Künftig verstärkt sich der War for Talents, der Konkurrenzkampf der Firmen um Nachwuchstalente. Um fit für die Zukunft zu sein, müssen Unternehmen ein strategisches Personalmanagement betreiben, sie müssen die Kräfte und Ressourcen auf ein großes Ziel ausrichten.

Warum die richtige Strategie so wichtig ist

In vielen Unternehmen mangelt es noch an der richtigen Personalstrategie. Die Gründe dafür können die mangelnde Zeit für die Erarbeitung einer Strategie, der Fokus auf das operative Geschäft und die fehlenden Werkzeuge sein. Eine Strategie kann dem Unternehmen jedoch eine Reihe an Vorteilen bringen und helfen, im Wettbewerb zu bestehen. Mit der Strategie ist eine langfristige Orientierung gewährleistet, Komplexität wird reduziert, da verschiedene Handlungsoptionen ausgewählt oder ausgeschlossen werden. Eine Strategie hilft bei der Einsparung von Zeit und Kosten, sie schafft Wettbewerbsvorteile. Eine erfolgreiche Personalstrategie in der Personalpolitik konkretisiert die im Unternehmen notwendigen Ziele und Maßnahmen bezüglich des Personals, sie hilft, die geschäftlichen Ziele zu erreichen und stellt sicher, dass die richtigen Mitarbeiter genau dort eingesetzt werden, wo sie gebraucht werden.

Internes und externes Personalmarkting

Personalmarkting kann auf die vorhandene Belegschaft zielen, innerhalb derer manche MitarbeiterInnen ihre Karriere vorantreiben oder auf eine andere Position versetzt werden wollen. Externes Personalmarkting zielt auf potenzielle Mitarbeiter ab, während Interne Personalmarkting Instrumente Stellenumbesetzungen, das Vergütungssystem, soziale Leistungen und Maßnahmen der Personalentwicklung fokussieren. Externe Personalmarkting Maßnahmen fokussieren auf die effiziente Anwerbung geeigneter Kandidaten für eine Stelle. Die Ausrichtung erfolgt oft auf eine große Zielgruppe. Die externen Personalmarkting Instrumente können das aktive Hochschulrecruiting, Messestände, Anzeigen in der Tagespresse und auf Online-Jobportalen, das Recruiting in sozialen Netzwerken oder auch Artikel in Fachzeitschriften sein.

Moderne Personalmarketing Maßnahmen

Personalmarketing und Employer Branding wurde lange Zeit nach dem Gießkannen-Prinzip durchgeführt. Das lag an den vorhandenen Mitteln: Im Grunde beschränkten sich diese auf Anzeigenwerbung in Zeitungen, Unternehmermessen und der Meldung von Stellen an das Arbeitsamt. Seit der Online-Ära wird vermehrt das Vernetzungs-Prinzip angewendet. Die Palette der Personalmarketing Instrumente ist im 21. Jahrhundert um einiges größer geworden. Das hört sich zunächst für die Personalchefs der Unternehmen gut an, allerdings ist auch die Konkurrenz um die fähigsten Mitarbeiter größer geworden – jedenfalls so lange, wie der Wirtschaftsaufschwung anhält. Daher genügen Stand-alone Employer Branding Maßnahmen längst nicht mehr im so genannten War for Talents. Strategisches Personalmarketing gilt heute als Mittel der Wahl, es betrachtet die Durchführung von Personalmarketing Maßnahmen als Daueraufgabe. Ein gut durchdachtes Personalmarketing befähigt die Unternehmen, in Zukunft auch bei einer abnehmenden Zahl von Bewerbern qualifizierte Fachkräfte zu finden und eine erfolgreiche Personalrekrutierung zu etablieren. Die nötige Employer Branding Strategie verzahnt alle Personalmarketing Maßnahmen und Instrumente miteinander.

Worauf zielen die gegenwärtigen Personalmarketing Instrumente?

Die demografische Entwicklung läuft gegen die Unternehmen. Deutschland wird älter, der Nachwuchs schwindet rein zahlenmäßig. Nur mit einer durchdachten Strategie können Unternehmen den Wettbewerb um kluge Köpfe für sich entscheiden. Vielen Führungskräften erscheint es noch ungewohnt, für ihre Firma zu werben, sich als “Marke Arbeitgeber” aufzustellen. Daran führt aber kein Weg vorbei. Personalmarketing Instrumente müssen daher in ihrer ganzen Bandbreite genutzt werden, wozu auch gehört, interne und externe Personalmarketing Maßnahmen inhaltlich aufeinander abzustimmen. Es geht also darum, Mitarbeiter zu finden und Mitarbeiter zu binden, was sich im Extremfall widersprechen kann: Das vorhandene Personal schaut nämlich genau darauf, wie intensiv ihr Arbeitgeber nach neuen Bewerbern sucht. Schlimmstenfalls schauen sich die eigenen Leistungsträger daraufhin woanders um. Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung dürfen daher keinesfalls unterschätzt werden. Neben der Bezahlung und interessanten Arbeitsaufgaben gehören dazu auch das Betriebsklima, Karrierechancen, eine ausgewogene Mitarbeiterführung und Mitarbeiterbefragungen. Damit im Einklang können dann externe Personalmarketing Maßnahmen angeschoben werden.

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Sascha Neter
Sascha NeterConsultant & Sales Manager
Tel.: 030-390 88 178

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