Voice Content Marketing – wie Sprachassistenten das Online-Marketing verändern

Spätestens mit der Etablierung von Alexa und des Google Sprachassistents ist die Nutzung von Voice-Assistenten einer großen Menge an Menschen bekannt geworden. Viele Nutzer mit einem Hang zur Technik haben diese bereits jetzt zuhause. Darüber hinaus sind Siri und Co auch die beliebtesten Methoden auf dem Smartphone oder dem Tablet, um bestimmte Inhalte bei Google und anderen Suchmaschinen zu recherchieren. Für Besitzer von Websites und Unternehmen bedeutet das Veränderungen bei der Suchmaschinenoptimierung und beim generellen Marketing im Internet. Voice Search ist der Trend der Stunde. Aber wie funktioniert die Suche mit Hilfe der Sprachassistenten? Und wie lässt sich Voice Content Marketing in die eigene Strategie integrieren?

Was genau ist Voice Search eigentlich?

Die Voice Search ist das wohl neueste Element im Online Marketing. Dabei wird die technische Entwicklung rund um Smartphones, Tablets und Voice-Assistenten für das Büro oder die Wohnung genutzt. Das Prinzip ist relativ einfach: Statt einen Begriff oder eine Frage in die Suchmaschine einzugeben, wird diese einfach in das Gerät gesprochen. Dabei wird die Voice-Aktivierung der Assistenten genutzt. Im Anschluss wird das eingebaute Voice-to-Text Programm genutzt und eine ausgewählte Suchmaschine, in fast allen Fällen Google, mit den entsprechenden Begriffen gefüttert.

Die Herausforderung für das Voice Content Search Marketing liegt nun nicht darin, dass es eine neue Technik ist. Noch immer funktioniert die eigentliche Anfrage auf die gleiche Weise. Was die Hürde ist, ist der Umstand, dass Menschen bei gesprochenen Suchanfragen anders suchen als sie es bei einer Eingabe in die Suchmaske tun würden. Es werden häufiger ganze Sätze oder Phrasen genutzt, Fragen gestellt oder ganze Informationsblöcke abgefragt. Der Einsatz von reinen Keywords ist dabei eine Seltenheit. Darauf müssen sich die Betreiber von Websites nun einstellen.
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Voice Search und Content Marketing miteinander verbinden

Bereits jetzt sprechen Kenner der Branche davon, dass nur wenige Websites darauf vorbereitet sind, die Voice Search in das eigene Online Marketing zu integrieren. Das liegt daran, dass nur wenige Seiten auf Voice Content ausgelegt sind. Durch die Veränderung bei den Suchgewohnheiten spielen nun vor allem folgende Dinge eine Rolle:

  • Long-Tail-Keywords: Der Einsatz der Long-Tail-Keywords, also der verlängerten Suchbegriffe, dürfte in den kommenden Monaten und Jahren noch mehr an Bedeutung gewinnen.
  • W-Fragen: Die W-Fragen definieren beim Voice Content Marketing die Effizienz der Suchinhalte.
  • Struktur: Für die Suchanfragen wird künftig der gesamte SEO-Content einer Unterseite noch eine wichtigere Rolle spielen. Eine gute Struktur mit klaren Überschriften ist daher entscheidend.

Bei der Verbesserung für die eigenen Websites ist es daher wichtig, dass der Content entsprechend überarbeitet wird. An sich ist es kein Problem, die bereits bestehenden Inhalte auch für die Anforderungen des Voice Search Content Marketing anzupassen. Vor allem müssen verschiedene Strukturen eingebaut werden. Die Überschriften müssen nun erst recht mit H2 und H3-Tags bearbeitet werden. Die Beantwortung der W-Fragen ist ein weiterer Indikator dafür, ob die eigenen Inhalte bereits an diese neuen Anforderungen angepasst sind.
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Die wichtigsten SEO-Tipps im Bereich Voice Content Marketing

Viele Seiten, die sich bereits jetzt mit ihren Inhalten auf die Suchmaschinen spezialisiert haben, sind in der Basis für das Voice Marketing gut aufgestellt. Es braucht nur einige Spezialisierungen, damit man am Ende auch mit den virtuellen Sprachassistenten weit oben bei den Suchergebnissen landet. Weit oben reicht aber nicht immer: Bei der Voice Suche wird oftmals entweder die Position Null ausgegeben oder das Top-Ergebnis. Das muss das Ziel sein.

1. Position Null durch guten Content erreichen

Die sogenannte Position Null ist die Erklärung einer Suchanfrage über den eigentlichen Suchergebnissen. Bis heute ist nicht 100% sicher, wie Google diesen Textausschnitt auswählt, aber es kommt hier auf die beste Beantwortung der Frage an. Die eigenen Inhalte sollten also die drängendsten Fragen beantworten. Zusammen mit einer guten Optimierung gibt es so die besten Chancen auf die Position Null.

2. Die lokale Suche wird noch wichtiger

Local SEO ist bereits seit Monaten im Trend. Für das Voice Content Marketing wird es noch bedeutender. So kann man die besten Ergebnisse erzielen. Zudem wird gerade bei der lokalen Suche die Voice Search am ehesten eingesetzt. Es gibt also gleich zwei gute Gründe, warum man in diesem Bereich Verbesserungen vornehmen sollte.

3. Mobile First sollte weiterhin die Strategie sein

Zwar werden die Assistenten für das Büro oder die Wohnung immer beliebter, aber Tablets und Smartphones sind immer noch die wichtigsten Geräte für Voice Search. Damit der Suchende am Ende auch eine Website vorfindet, die auf seine Bedürfnisse zugeschnitten ist, sollte Mobile First eingesetzt werden. Das entspricht auch dem Trend bei der Nutzung.

4. Die W-Fragen beantworten

Der Indikator für guten Content sind die W-Fragen. Werden sie beantwortet, kann man sicher sein, dass der Content nicht nur für die Benutzer, sondern auch für Google selbst den Ansprüchen genügt. Das bedeutet manchmal, dass die Seiten mehr Text beinhalten müssen – aber es lohnt sich gerade in Hinblick auf den Kampf für die Position Null bei Google.

5. Struktur in den eigenen Content bringen

Es geht bei der Struktur nicht einfach nur um den Einsatz von Überschriften und Absätzen. Gerade das Stichwort Markup kann eine wichtige Rolle spielen. Mit diesem einfachen Werkzeug lassen sich verschiedene Teile der eigenen Seite unterteilen. Die Suchmaschinen erkennen dann, was für Content hier bereitgestellt wurde – und können diesen entsprechend bei der Suche ausgeben.
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Wie kann Voice Marketing im Bereich B2B genutzt werden?

Neben den Tipps oben, die natürlich auch für Websites im Bereich B2B gelten, gibt es noch einige andere Möglichkeiten für den Einsatz in diesem wichtigen Sektor. So erlauben die meisten Voice-Tools für den Haushalt beispielsweise die Entwicklung eigener Apps. Mit einem eigenen Branding bei den beliebten Tools kann man im Wettbewerb mit den anderen Teilnehmern der Branche einen entscheidenden Vorteil bei der Bekanntheit und bei der Positionierung in der Suchmaschine erreichen. Darüber hinaus ist die Voice Search eine tolle Möglichkeit, wie man die eigene Zielgruppe erweitern kann.

Voice Content Marketing ist der Trend für die Zukunft der Suchmaschinen. Mit kleinen Anpassungen kann man sich auf diesen Trend einstellen – und dabei gleich noch wichtige andere Änderungen an der Homepage vornehmen, die ohnehin zur Pflicht geworden sind.
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Fotos: index GmbH, Koroll

Sascha Neter

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