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Website-Relaunch:
Ablauf, Kosten und SEO-Checkliste für einen Neustart ohne Sichtbarkeitsverlust

Der Beschluss steht, das Budget ist freigegeben, CMS und Designrichtung sind gesetzt. In der Projektskizze finden sich Wireframes, Farbwelt und Redaktionsworkflow. Selten steht dort, wer das URL-Mapping verantwortet, wann die Weiterleitungen getestet werden und was mit den ausgelaufenen Stellenanzeigen passiert, die bei Google noch im Index stehen.

Genau an solchen Übergaben entstehen Probleme, die nach dem Go-Live in der Google Search Console und später auch bei den Bewerbungseingängen sichtbar werden können. Dieser Ratgeber führt Sie durch den Projektablauf mit klaren Rollen, die wichtigsten Kostenblöcke, die SEO-Checkliste für die Zeit vor und nach dem Go-Live sowie durch die Besonderheiten beim Relaunch einer Karriere-Website. Wie sich ein Relaunch in weitere Maßnahmen einfügt, lesen Sie auf unserer Seite zum Personalmarketing.

In diesem Ratgeber erfahren Sie:

Was ist ein Website-Relaunch und wann lohnt er sich?

Ein Website-Relaunch ist die grundlegende Überarbeitung einer bestehenden Website in Struktur, Technik, Inhalt und Gestaltung. Meist wechselt dabei auch das Content-Management-System, also die Software, mit der Redakteur:innen die Inhalte pflegen, oder die URL-Struktur. Abgrenzed dazu bezeichnet der Begriff Homepage-Relaunch nur den Relaunch der Startseite.

Der Relaunch der Website lohnt sich, wenn mindestens einer dieser fünf Anlässe vorliegt:

  • Veraltetes CMS: Sicherheitsupdates fehlen oder eine wichtige Schnittstelle, zum Beispiel zum Bewerbermanagementsystem, ist nicht verfügbar.
  • Markenwechsel: Wortmarke, Bildsprache oder Employer Value Proposition passen nicht mehr zur Website.
  • Schwache mobile Nutzung: Die Seite lädt langsam, hat fehlerhafte Umbrüche oder macht Formulare schwer bedienbar.
  • Neue Zielgruppen: Das Unternehmen steigt etwa ins Ausbildungsmarketing oder in die Ansprache internationaler Fachkräfte ein.
  • Mehrere getrennte Domains: Karriereseite, Corporate Site und Tochtergesellschaften sollen auf einer gemeinsamen Struktur zusammengeführt werden.

Relaunch, Redesign oder Migration: Was ändert sich jeweils?

Diese Infografik vergleicht die Begriffe Redesign, Migration und Relaunch anhand von drei Kriterien:Redesign Was wird verändert?: Gestaltung und Layout, Inhalte und URLs bleiben Auswirkung auf Rankings: gering, solange Texte und Seitenstruktur erhalten bleiben Typische Projektdauer: abhängig von Designumfang und Freigaben Migration Was wird verändert?: Technischer Umzug auf neues System oder neuen Server, Struktur bleibt Auswirkung auf Rankings: mittel, abhängig von URL-Konstanz und Ladezeit Typische Projektdauer: abhängig von System, Datenmenge und Tests Relaunch Was wird verändert?: Struktur, Technik, Inhalte und Gestaltung Auswirkung auf Rankings: hoch, weil URLs, Inhalte und interne Verlinkung neu entstehen Typische Projektdauer: abhängig von URLs, Funktionen, Sprachen und Freigaben
Diese Infografik vergleicht die Begriffe Redesign, Migration und Relaunch anhand von drei Kriterien:Redesign Was wird verändert?: Gestaltung und Layout, Inhalte und URLs bleiben Auswirkung auf Rankings: gering, solange Texte und Seitenstruktur erhalten bleiben Typische Projektdauer: abhängig von Designumfang und Freigaben Migration Was wird verändert?: Technischer Umzug auf neues System oder neuen Server, Struktur bleibt Auswirkung auf Rankings: mittel, abhängig von URL-Konstanz und Ladezeit Typische Projektdauer: abhängig von System, Datenmenge und Tests Relaunch Was wird verändert?: Struktur, Technik, Inhalte und Gestaltung Auswirkung auf Rankings: hoch, weil URLs, Inhalte und interne Verlinkung neu entstehen Typische Projektdauer: abhängig von URLs, Funktionen, Sprachen und Freigaben

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Wie läuft ein Website-Relaunch ab und was gehört in den Projektplan?

Ein Website-Relaunch läuft in sieben Phasen ab, von der Ist-Analyse bis zum Monitoring nach dem Go-Live. In den Projektplan gehören pro Phase drei Angaben: das erwartete Ergebnis, die verantwortliche Rolle und der Termin für die Übergabe an die nächste Phase. Gerade eine klare Rollenzuordnung ist wichtig, weil Verzögerungen häufig an unklaren Übergaben entstehen.

Diese Infografik ist als Übersicht aufgebaut und zeigt die 7 Phasen eines Website-Relaunch-Projektplans inklusive Ergebnis, Verantwortlichen und häufigsten Fehlerquellen: 1. Ist-Analyse Ergebnis: Crawl aller bestehenden URLs, Ranking- und Traffic-Baseline, Bewerbungseingänge je Einstiegsseite Verantwortlich: SEO-Verantwortung oder Agentur Häufigste Fehlerquelle: Analyse startet erst, wenn die neue Struktur schon steht 2. Ziele und Kennzahlen Ergebnis: Messbare Ziele, Baseline-Werte, Definition der Erfolgsmessung Verantwortlich: Projektleitung, HR oder Marketing Häufigste Fehlerquelle: Nur qualitative Ziele, keine Vergleichswerte für später 3. Informationsarchitektur und URL-Konzept Ergebnis: Seitenbaum, URL-Mapping alt zu neu, Navigationslogik Verantwortlich: Konzeption gemeinsam mit SEO Häufigste Fehlerquelle: Struktur bildet das Organigramm ab statt der Suchlogik der Kandidat:innen 4. Content und Texte Ergebnis: Freigegebene Texte, Bilder, Videos, Metadaten Verantwortlich: Redaktion und Fachbereiche Häufigste Fehlerquelle: Textverantwortung ist nicht benannt, Freigaben laufen über zu viele Personen 5. Design und Programmierung Ergebnis: Umsetzung auf einer Staging-Umgebung, also einer nicht öffentlichen Testversion der Website Verantwortlich: Agentur und interne IT Häufigste Fehlerquelle: Staging ist für Suchmaschinen erreichbar oder Indexierungs-Sperre wird nicht beim Go-Live entfernt 6. Go-Live Ergebnis: Aktive 301 Weiterleitungen, neue XML Sitemap, angepasste robots.txt, Live-Test der Formulare Verantwortlich: Technik gemeinsam mit SEO Häufigste Fehlerquelle: Weiterleitungen werden am Go-Live Tag geschrieben statt vorher getestet 7. Monitoring Ergebnis: Wöchentliche Kontrolle von Indexierung, Rankings, 404-Fehlern und Conversions über drei Monate Verantwortlich: SEO-Verantwortung und HR Häufigste Fehlerquelle: Das Projekt gilt mit dem Go-Live als abgeschlossen

Die Reihenfolge ist nicht beliebig. Das URL-Mapping entsteht in Phase 3 und nicht in Phase 6, weil jede spätere Änderung am Seitenbaum die Weiterleitungsliste ungültig macht. Wer die Ist-Analyse überspringt, hat nach dem Go-Live keine Vergleichswerte und kann einen Einbruch weder erkennen noch begründen.

Wie die ersten beiden Phasen in der Praxis aussehen, zeigt das Projekt für die Kerntechnische Entsorgung Karlsruhe (KTE). Vor Konzeption und Design standen dort eine Wettbewerbs- und Stellenmarkt-Analyse auf Basis der index Anzeigendaten sowie Workshops und Befragungen mit Mitarbeiter:innen. Die KTE konkurriert im wirtschaftlich starken Karlsruhe mit anderen Arbeitgebern um dieselben dualen Studierenden, Young Professionals und Fachkräfte. Zusätzlich schreckt das Thema kerntechnischer Rückbau einen Teil der Zielgruppe zunächst ab. Aus den Workshops kamen die Inhalte, die diese Vorbehalte adressieren, und zwar bevor die erste Zeile Text geschrieben wurde.

Kurz gefasst

  • Sieben Phasen, jede mit Ergebnis, Rolle und Termin als Pflichtangabe
  • URL-Mapping gehört in die Konzeptionsphase, nicht in die Umsetzung
  • Das Projekt endet drei Monate nach dem Go-Live, nicht am Go-Live

Wie lange dauert ein Website-Relaunch?

Die Dauer eines Website-Relaunchs hängt vor allem von der Zahl der zu migrierenden URLs, dem technischen Umfang und den internen Freigabeschleifen ab. Eine kleinere Karriere-Website mit einer zentralen Freigabe lässt sich deutlich schneller umsetzen als ein mehrsprachiger Auftritt mit mehreren Standorten, Betriebsrat und komplexer ATS-Anbindung. Ein belastbarer Zeitplan sollte deshalb erst nach der Bestandsaufnahme erstellt werden und feste Puffer für Freigaben, Tests und technische Nacharbeiten enthalten.

Die drei häufigsten Ursachen für Verzögerungen sind in fast jedem Projekt dieselben:

  • Verspätete Content-Freigaben: Texte bleiben zwischen Tagesgeschäft, Abstimmungen und Urlaubszeiten liegen.
  • Unklare Textverantwortung: Vor Projektstart ist nicht festgelegt, wer schreibt, fachlich prüft und final freigibt.
  • Nachträge im Funktionsumfang: Zusätzliche Filter, Sprachfassungen oder Schnittstellen werden erst im Projektverlauf eingeplant.

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Was kostet ein Website-Relaunch?

Die Kosten eines Website-Relaunchs lassen sich nicht seriös pauschalisieren. Entscheidend sind der Umfang der bestehenden Website, die Zahl der Zielseiten und Sprachfassungen, individuelle Funktionen, Schnittstellen sowie der Aufwand für Inhalte und SEO-Migration. Ein belastbares Angebot setzt deshalb eine Bestandsaufnahme und einen klar abgegrenzten Leistungsumfang voraus.

Das Budget verteilt sich auf sechs Blöcke:

Diese Infografik ist als Übersicht aufgebaut und zeigt die Kostenfaktoren eines Website-Relaunchs aufgeteilt in 6 Bereiche inklusive Leistungsumfang und Kostentreiber: Konzept und Analyse Leistungsumfang: Ist-Analyse, Wettbewerbs- und Zielgruppenanalyse, Informationsarchitektur, URL-Konzept Kostentreiber: Anzahl der Domains und der bestehenden URLs Design Leistungsumfang: Screendesign, Bildsprache, Komponentenbibliothek Kostentreiber: Anzahl der Templates, Aufwand für eigene Fotografie Texterstellung Leistungsumfang: Suchmaschinenoptimierte Web-Texte, Metadaten, Stellenanzeigen-Vorlagen Kostentreiber: Anzahl der Seiten, Abstimmungsrunden je Text Programmierung Leistungsumfang: CMS-Aufsetzung, Templates, Formulare, Schnittstellen Kostentreiber: Anbindung an das Bewerbermanagementsystem, individuelle Suchfunktionen SEO-Migration Leistungsumfang: URL-Mapping, Weiterleitungskonzept, strukturierte Daten, Go-Live-Begleitung Kostentreiber: Anzahl der Weiterleitungen, Zustand der alten URL-Struktur Laufende Betreuung Leistungsumfang: Monitoring, Hosting, Wartung, inhaltliche Pflege Kostentreiber: Umfang des Reportings, Frequenz der Änderungen

Für Karriere-Websites trägt die übliche Staffelung nach Seitenanzahl nicht. Das Volumen entsteht nicht aus statischen Seiten, sondern aus Stellenanzeigen, Standortseiten und der Anbindung an das Bewerbermanagementsystem. Ein Unternehmen mit 40 offenen Stellen an sechs Standorten hat bei zehn statischen Seiten schnell mehrere hundert indexierbare URLs.

Für Karriere-Websites sind vier Bezugsgrößen besonders aussagekräftig: die Zahl der dauerhaft offenen Stellen, die Zahl der Standorte mit eigener Seite, die Art der ATS-Anbindung – also der Schnittstelle zum Bewerbermanagementsystem – und die Zahl der Sprachfassungen. Diese Faktoren sollten im Angebot einzeln ausgewiesen werden, damit Aufwand und Folgekosten nachvollziehbar bleiben.

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Welche SEO-Punkte müssen vor dem Go-Live abgehakt sein?

Vor dem Go-Live müssen vor allem das URL-Mapping, die 301-Weiterleitungen und die Indexierungssignale der Staging-Umgebung geprüft sein. Fehler in diesen Bereichen zählen zu den häufigen Ursachen für Sichtbarkeitsverluste und lassen sich nachträglich oft nur mit Verzögerung korrigieren. Die Checkliste umfasst drei Zeitfenster: die Wochen vor dem Relaunch, den Go-Live-Tag und die ersten drei Monate danach.

Vor dem Relaunch

  • Bestandsaufnahme: Die alte Website vollständig crawlen, etwa mit Screaming Frog, und die Ergebnisse als Grundlage für Mapping und spätere Kontrollen sichern.
  • URL-Mapping: Für jede indexierte alte URL ein neues Ziel oder eine klare Regel für gelöschte Inhalte festlegen.
  • 301-Weiterleitungen: Jede alte URL ohne Weiterleitungskette in einem Schritt auf das passende neue Ziel führen.
  • Canonical Tags: Besonders bei Filter- und Suchseiten die jeweils maßgebliche Seitenversion auszeichnen.
  • Indexierungssignale: robots.txt und Meta-Robots der Staging-Umgebung dokumentieren, damit die Indexierungs-Sperre beim Go-Live vollständig entfernt wird.
  • Metadaten und Überschriften: Für jede Zielseite vorab hinterlegen und nicht erst nach dem Go-Live nachpflegen.

Am Tag des Go-Live

  • Weiterleitungen testen: Die wichtigsten URLs aus der zuvor erstellten Traffic- und Ranking-Baseline live prüfen.
  • Indexierungssperre entfernen und in robots.txt und Meta-Robots gegenprüfen.
  • XML-Sitemap neu erzeugen und in der Google Search Console einreichen.
  • Search-Console-Property für die neue Struktur anlegen, bei Domain- oder Protokollwechsel zusätzlich den Adressänderungs-Assistenten nutzen.
  • Tracking-Setup prüfen, insbesondere die Zielvorhaben für abgeschlossene Bewerbungen.

In den ersten drei Monaten

  • Wöchentliche 404-Kontrolle in der Search Console, mit Nachsteuerung der Weiterleitungen.
  • Indexierungsstatus der wichtigsten Seiten und Stellenanzeigen verfolgen.
  • Core Web Vitals messen, also die Kennzahlen für Ladeverhalten und Stabilität der Seite, vor allem mobil.
  • Interne Verlinkung nachziehen, wenn Inhalte zusammengelegt oder umbenannt wurden.
  • Rankings und Bewerbungseingänge gegen die Baseline stellen und Abweichungen begründen

Warum trifft der Traffic nach einem Relaunch ein?

Traffic-Einbrüche nach einem Relaunch haben häufig technische oder inhaltliche Ursachen. Diese vier Punkte sollten Sie zuerst prüfen:

  • Fehlende oder verkettete Weiterleitungen: Jede alte URL einzeln mappen und Weiterleitungsketten auf einen Schritt verkürzen.
  • Übernommenes Noindex-Signal: Indexierungssignale direkt am Go-Live-Tag prüfen, nicht erst bei der ersten Rankingkontrolle.
  • Geänderte URL-Struktur ohne Mapping: Strukturänderungen vor der Umsetzung festschreiben und anschließend nur kontrolliert anpassen.
  • Gekürzte oder fehlende Inhalte: Umfang, Suchintention und Überschriften rankender Seiten vorab sichern und nach dem Go-Live abgleichen.

Kurzfristige Schwankungen nach einem Relaunch sind möglich, weil Suchmaschinen geänderte URLs, Inhalte und interne Verlinkungen neu bewerten. Wie stark sie ausfallen und wie lange sie anhalten, hängt vom Umfang der Änderungen und vom Zustand der Migration ab. Deshalb sollten Rankings, Indexierung, 404-Fehler und Bewerbungseingänge mindestens über die ersten drei Monate mit der zuvor gesicherten Baseline verglichen werden.

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Was ist beim Relaunch einer Karriere-Website anders?

Beim Relaunch einer Karriere-Website kommt zur klassischen Migration eine zweite Ebene hinzu: Stellenanzeigen, deren URLs regelmäßig wechseln, und ein Bewerbungsprozess, der über mehrere Systeme laufen kann. Beides muss von Anfang an in die Planung einbezogen werden.

Im index Recruiting-Report 2024 nannten 13 Prozent der Befragten den Aufbau oder die Überarbeitung der Karriere-Website als HR-Projekt mit höchster Priorität in den kommenden zwölf Monaten; 12 Prozent planten ein neues oder überarbeitetes Bewerbermanagementsystem (Teilfrage, n = 628).

Fünf Punkte unterscheiden das Projekt von einem Corporate-Relaunch:

  1. Wechselnde Stellenanzeigen-URLs: Für ausgelaufene Stellen braucht es eine feste Regel, damit nicht fortlaufend unnötige 404-Fehler entstehen.
  2. JobPosting-Markup: Strukturierte Daten können bei einer CMS-Migration verloren gehen. Danach muss geprüft werden, ob Stellen weiterhin korrekt für Google Jobs ausgezeichnet sind.
  3. Übergang ins Bewerbermanagementsystem: Den Prozess von der Stellenanzeige bis zur Eingangsbestätigung im System vollständig testen.
  4. Informationsarchitektur entlang der Candidate Journey: Bewerber:innen suchen nach Berufsbild, Standort und Einstiegsart, nicht nach dem Organigramm des Unternehmens.
  5. Mobile Performance: Ladezeit und Bedienbarkeit beeinflussen, ob Bewerber:innen mehrstufige Formulare und Dateiuploads abschließen.

index Agentur arbeitet dabei entlang der Candidate Journey mit ihren sieben Stationen: Aufmerksamkeit, Überlegung, Interesse, Bewerbung, Auswahl, Bindung und Offboarding. Der Relaunch berührt vor allem die Stationen Interesse und Bewerbung, greift über Suchsichtbarkeit und Arbeitgeberdarstellung aber bis in die Aufmerksamkeitsphase zurück. Welche Rolle die Arbeitgebermarke bei der Struktur der Inhalte spielt, erläutern wir im Ratgeber Employer Branding, die einzelnen Stationen im Ratgeber Candidate Journey.

Wie der Übergang ins Bewerbermanagementsystem sauber gelöst wird, zeigt die Karriere-Website von wetter.com. Das Tochterunternehmen der ProSiebenSat.1 Media SE sucht an den Standorten Konstanz, Berlin und München bereichsübergreifend Mitarbeiter:innen. index Agentur hat den Karrierebereich als One Pager mit kurzen Texten neu aufgesetzt und die vakanten Positionen auf eine separate Stellenseite gelegt, die direkt aus dem firmeneigenen Bewerbermanagementsystem gespeist wird. Zum Projekt gehörten außerdem die Entwicklung des Bewerbungsformulars und eine Schulung der HR-Verantwortlichen für das Backend, damit Inhalte ohne Agentur angepasst werden können.

Bei der KTE lag der Schwerpunkt auf den Inhalten: suchmaschinenoptimierte Texte mit Storys von Mitarbeiter:innen und ein barrierefreies Designkonzept, dazu die Integration des bereits vorhandenen Bewerbungsmanagementsystems. Beide Projekte zeigen dieselbe Reihenfolge. Erst steht fest, wohin die Bewerbung technisch läuft, dann entsteht die Seite drumherum. Details zum Leistungsumfang finden Sie auf unserer Seite zur Karriere-Website.

Kurz gefasst

  • Ausgelaufene Stellenanzeigen brauchen eine Weiterleitungsregel, bevor die erste Stelle abläuft.
  • JobPosting-Markup nach dem Go-Live aktiv prüfen, es fehlt sonst unbemerkt.
  • Den Bewerbungsprozess bis zur Eingangsbestätigung im System testen, nicht nur bis zum Absenden.

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Woran erkennen Sie eine passende Agentur für Ihren Website-Relaunch?

Eine passende Agentur erkennen Sie daran, wie konkret sie Zuständigkeiten, Ergebnisse und Prüfprozesse bereits vor Vertragsabschluss benennt. Fragen Sie insbesondere, wer das URL-Mapping verantwortet, wie der Go-Live getestet wird und wer das Monitoring nach der Veröffentlichung übernimmt.

Diese sieben Fragen gehören in jedes Auswahlgespräch:

  1. Wer verantwortet das URL-Mapping, und in welcher Projektphase entsteht es?
  2. Wird auf einer Staging-Umgebung entwickelt, und wie ist sie gegen Indexierung gesichert?
  3. Über welchen Zeitraum läuft das Monitoring nach dem Go-Live, und was ist darin enthalten?
  4. Wer schreibt die Texte, und wie viele Abstimmungsrunden sind kalkuliert?
  5. Wie werden ausgelaufene Stellenanzeigen behandelt, und wer richtet die Regel ein?
  6. Wer testet den Bewerbungsprozess bis ins Bewerbermanagementsystem?
  7. Was passiert, wenn die Rankings vier Wochen nach dem Go-Live nicht zurück sind?

index Agentur begleitet Karriere-Website-Projekte von der Analyse bis zum Monitoring – mit Konzeption, Informationsarchitektur, SEO-Texten, Design und Programmierung aus einem Team. Grundlage der Zielgruppen- und Wettbewerbsanalyse sind aktuelle Auswertungen des europäischen Arbeitsmarkts. Wie dieses Vorgehen in der Praxis aussieht, zeigen die Projekte für wetter.com und die Kerntechnische Entsorgung Karlsruhe.

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Häufige Fragen zum Website-Relaunch

Sollte die bestehende URL-Struktur bei einem Relaunch erhalten bleiben?

Gut funktionierende URLs sollten möglichst erhalten bleiben. Änderungen sind sinnvoll, wenn die bisherige Struktur unverständlich, technisch problematisch oder nicht an der Such- und Informationslogik der Zielgruppen ausgerichtet ist. Jede notwendige Änderung gehört ins URL-Mapping und braucht ein eindeutiges Weiterleitungsziel.

Muss jede alte URL weitergeleitet werden?

Wie lange sollte ein Relaunch nach dem Go-Live überwacht werden?

Was passiert mit abgelaufenen Stellenanzeigen?

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Ihr nächster Schritt

Wenn Ihr Website-Relaunch geplant oder bereits terminiert ist, bietet sich eine strukturierte Ist-Analyse als nächster Schritt an. In einem kostenfreien Erstgespräch prüfen wir gemeinsam, welche Fragen zu URL-Struktur, Indexierung, JobPosting-Markup und Bewerbermanagementsystem vor dem Go-Live geklärt werden sollten.

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Daniel Müller lächelt auf einer Dachterrasse in Berlin, mit unscharfem Hintergrund und modernem Look.

Daniel Müller

Autor

Seit 2019 ist Daniel Texter bei der index Gruppe. Als Spezialist für Personalmarketing und Employer Branding verantwortet er die Kreation und Konzeption für Kunden aus den verschiedensten Bereichen. Neben seinem Gespür für Zielgruppen helfen ihm dabei sein literaturwissenschaftlicher Background und über 10 Jahre Berufserfahrung im Marketing.

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