Employer Branding Strategien

Soziale Medien als Schlüssel

Wenn es um den Aufbau einer starken Arbeitgebermarke geht und über das Thema Employer Branding Strategien diskutiert wird, stehen soziale Netzwerke heute zunehmend im Mittelpunkt. Sie nehmen in der Kommunikation zunehmend eine große Rolle ein, denn letztlich handelt es sich hier um einen Raum ohne Hierarchien, in dem man nach Belieben kommunizieren kann. Wichtig ist aber, die Inhalte genau zu definieren und zielgruppengerecht darzustellen. Diese Inhalte müssen glaubwürdig und interessant sein, um im War for Talents zu bestehen. Nur dann wirkt ein Betrieb authentisch und bleibt potenziellen Bewerbern und auch der eigenen Belegschaft positiv in Erinnerung. Was auf den ersten Blick absolut einleuchtend klingt, ist bei näherem Hinsehen gar nicht so einfach umzusetzen. Denn schon bei der Definition der Zielgruppe für das Employer Branding zeigt sich, dass diese teilweise relativ schwierig zu definieren ist. Einige wichtige Anhaltspunkte gibt es aber, um sich mit durchdachten Employer Branding Strategien als attraktiver Arbeitgeber für neue Mitarbeiter und für die schon bestehende Belegschaft zu positionieren.

Gezielt eingesetzte Employer Branding Maßnahmen

Damit Informationen vom Empfänger überhaupt aufgenommen werden, müssen sie auf seine Bedürfnisse zugeschnitten sein. Ein Wirtschaftswissenschaftler aus den Bereichen Marketing und Vertrieb wird sich vielleicht stärker für eine Führungslaufbahn interessierten als ein IT-Experte. Für ausgewiesene IT-Spezialisten ist es vielleicht wichtiger, sich stetig fachlich weiterzuentwickeln und immer wieder interessanten Herausforderungen gegenüberzustehen. Wenn man sich als attraktiver Arbeitgeber positionieren will, gilt es, auf solche Unterschiede einzugehen und die verteilten Informationen zielgruppengerecht aufzubereiten. Es lohnt sich also, die Zielgruppen zu definieren und deren Bedürfnisse exakt voneinander abzugrenzen und diese mit ihrem Informationsbedarf zu identifizieren. Ist das geschafft, hat man eine gute Basis gelegt, um sich als markenstarker Arbeitgeber zu positionieren. Gleichermaßen helfen eben diese Maßnahmen schon frühzeitig gegen den Fachkräftemangel im eigenen Unternehmen anzukämpfen.

Fachthemen haben enorme Aussagekraft

Sind die bedeutenden Zielgruppen erst einmal gefunden, geht es daran, die fachlich relevanten Inhalte zu identifizieren. Möchte ein Arbeitgeber als starke Marke wahrgenommen werden, sollten Fachthemen im Mittelpunkt der Kommunikation stehen. Es liegt in der Natur der Sache, dass IT-Experten untereinander über andere Themen reden als ein Programmierer mit dem HR-Bereich. Doch gerade aus dem fachlichen Austausch untereinander entsteht ein hohes Maß an Attraktivität. Ein Dialog auf Augenhöhe ist also sehr wünschenswert, wenn der Arbeitgeber aus dem Blickwinkel eines (potenziellen) Mitarbeiters positiv eingeschätzt werden möchte. Damit das überhaupt möglich ist, können die wichtigsten Fachabteilungen in die Kommunikation mit eingebunden werden. Denn gerade die Generation Y geht mit ihren Anforderungen an einen guten Arbeitgeber sehr selbstbewusst um. Um sich als Arbeitgeber attraktiv zu präsentieren, kann es sinnvoll sein, fachliche Inhalte zuvor mit dem Fachbereich abzustimmen und die Kommunikation nicht nur dem Personalbereich zu überlassen. So bleibt man von Anfang an attraktiv für junge Mitarbeiter und spricht die neue Generation ganz gezielt mit relevanten Informationen an.

Das Geheimnis lautet Authentizität

Eine der wichtigsten Employer Branding Strategien verbirgt sich zweifelsohne hinter dem Stichwort „Authentizität“. Ein Unternehmen muss seine Werte kennen und Transparenz sowie Meinungsvielfalt vorleben. Ein hohes Maß an Hierarchiegläubigkeit ist heute gerade bei der jungen Generation nicht mehr zielführend und wirkt meist eher abschreckend. Ein HR-Bereich muss deshalb die Werte, Ziele und Erwartungen absolut authentisch vermarkten und auch die Diskussion darüber zulassen. Der Dialog auf Augenhöhe steht hier wiederum im Mittelpunkt und ist eine ganz wichtige Voraussetzung für ein erfolgreich umgesetztes Employer Branding.

Ganzheitliches Employer Branding

Gerade die Generation Y kommuniziert heute nicht nur über E-Mail, sondern in den sozialen Netzwerken, im Chat, über die Internetseite und auf unzähligen anderen medialen Wegen. Damit die Arbeitgebermarkenattraktivität bei den jungen Empfängern wirklich ankommt, ist ein ganzheitlicher Ansatz empfehlenswert. Letztlich muss man also als Unternehmen und als Personalbereich auf allen Medien vertreten sein und sich einen glaubwürdigen und kompetenten Auftritt erarbeiten, um insgesamt ein starkes Image zu kreieren. Der ganzheitlichen Betrachtung kommt deshalb eine große Bedeutung zu und macht eine erfolgreiche Personalrekrutierung aus. Doch wenn sie gelingt, verschafft man sich Zugang zu einem sehr potenten Kreis zukünftiger Arbeitnehmer, die für die Zukunft eines Unternehmens von ganz elementarer Bedeutung werden können.

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